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Angelina Wirges und Stefan Seifert gewinnen die TNB-Meisterschaften

Premiere für Wirges – vierter Titel in Folge für Seifert

Die Finalisten (v.l.): Lena Greiner, Angelina Wirges, Stefan Seifert und Dominik Bartels.

Eine Premierensiegerin und einen arrivierten Titelgewinner gab es bei den TNB-Meisterschaften der Damen und Herren im Sportpark Isernhagen: Angelina Wirges (DTV Hannover/Foto: Florian Petrow) und Stefan Seifert (Oldenburger TeV) sind die ersten Meister der noch jungen Wintersaison – und damit haben sich die beiden Topgesetzten auch durchgesetzt.

Dabei war der Weg zum insgesamt achten Titel, dem vierten in Folge, für den 33-jährigen Seifert alles andere als leicht. Bereits im Viertelfinale setzte er sich nur hauchdünn gegen Alexander „Sascha“ Gorovits mit 6:7, 7:5, 10:3 durch. Dabei musste er gegen den offiziellen Bespanner der TennisBase Hannover einen Satzrückstand und ein Break im zweiten Satz wettmachen.

Nach einem deutlichen Sieg im Halbfinale gegen Jonas Lichte (Wilhelmshavener THC) kam es im Finale zum Aufeinandertreffen mit der Nummer drei des Feldes, Dominik Bartels (TC GW Gifhorn). Bartels hatte die Nummer zwei, Lukas Rüpke (Club zur Vahr), überraschend deutlich mit 6:4, 6:3 ausgeschaltet.

Das Finale zweier Linkshänder lebte von starken Aufschlägen und rasanten Grundlinienduellen. Und wieder fand Seifert erst nach verlorenem ersten Satz langsam ins Spiel, um im Match-Tiebreak fehlerfrei zu agieren. „Ich merke immer noch, dass ich vor dem TNB-ITF-Future vier Wochen nicht gespielt habe, mir fehlt zu Beginn immer der Rhythmus“, erklärte er nach dem 4:6, 7:5 und 10:3. Die Meisterschaft sei für ihn aber eine gute Vorbereitung gewesen vor dem nächsten Future-Turnier in Hamburg.

Angelina Wirges spielte sich mit deutlich weniger Dramatik zu ihrem ersten Titel bei den Damen in der Halle. In fünf Matches gab die 16-Jährige keinen Satz ab. Die Linkshänderin aus der TennisBase Hannover hatte auch im Halbfinale gegen ihre Trainingsgefährtin und Mannschaftskameradin Franziska Siedet beim 6:2, 6:3 keinerlei Probleme, trat hochkonzentriert und vor allem sehr druckvoll agierend auf.

Finalgegnerin und Titelverteidigerin Lena Greiner (ebenfalls DTV) musste dagegen im Halbfinale gegen Frederike Putthoff (Club zur Vahr) alle Reserven mobilisieren, um das konstante Spiel der Kontrahentin aufzubrechen, und mit 6:3, 4:6, 10:7 in Endspiel einzuziehen.

Hier hatte sie, sichtlich erschöpft, einer glänzend aufgelegten Angelina Wirges nur phasenweise ihr bestes Tennis entgegen zu setzen. Wirges diktierte die meisten Ballwechsel und sicherte sich mit 6:2, 6:4 den Titel. 

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