DTB Talent Cup in Essen

Grandioser Erfolg: TNB siegt zum dritten Mal in Folge

Understatement macht sich bezahlt. Mit dem Ziel, die Löwengruppe der besten Mannschaften zu erreichen, war das Talent Cup Team des TNB Richtung Essen aufgebrochen. Auf der Rückfahrt konnte gefeiert werden: Zum dritten Mal in Folge hat die Auswahlmannschaft der U 11 des TNB den DTB Talent Cup gewonnen. Ein fast schon spektakulärer Erfolg.

„Ich glaube, inzwischen hassen uns alle anderen Verbände dafür, dass wir Jahr für Jahr mit einer so guten Mannschaft auflaufen“, scherzte TNB-Vizepräsidentin Andrea Kalbe nach dem Titelcoup. „Aber wir sind einfach am besten vorbereitet und waren in diesem Jahr extrem kompakt und ausgeglichen in allen Disziplinen.“

Betreut von Andrea Kalbe, Laura Weber, Oliver Mutert und erstmals auch Athletiktrainer Arne Carl waren es Michelle Kirsch, Hannah Klingenberg, Lea Kaemena, Rania Bahroun, Leonie Bisschop, Henrik Ove Baran, Lasse Mandel, Mats-Ole Ullrich, Can Mollaoglu, Benotto Schmidt, die in Essen zwar erst einmal verhalten starteten, sich dann aber mit großem Vorsprung zum Gruppensieg der Vorrunde spielten. Zehn Punkte Vorsprung hatte die Mannschaft vor Hamburg, Mittelrhein, Schleswig-Holstein, Berlin-Brandenburg und Sachsen-Anhalt. „Auch das hat Tradition“, so Kalbe. „Wir starten immer relativ schwach in das Turnier und drehen dann auf.“

So auch in diesem Jahr. Ob in den leichtathletischen Staffeln, in den Mannschaftsspielen, im Fußballtennis, Boule und natürlich im Tennis explodierten die Leistungen förmlich. Das TNB-Team leistete sich kaum Punktverluste und setzte sich nach dem Vorrundensieg auch in der finalen Löwengruppe an die Spitze.

Zwar kam es noch einmal zu Momenten, in denen gezittert wurde – so als am Sonntagmorgen erst einmal zwei Fußballspiele verloren gingen und die Jungs im Anschluss beim Fußballtennis mit 0:4 gegen Schleswig-Holstein zurücklagen, bevor sie nicht nur aufholten, sondern mit 7:5  siegten – aber insgesamt war der Titel nicht mehr in Gefahr. Mit 33 Punkten holte sich der TNB das Triple vor Württemberg, Bayern, Baden, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz.

„Es war einfach phantastisch, die Chemie zwischen unseren Talenten stimmte absolut. Jeder hat jeden nach einer Niederlage oder einem Fehler aufgebaut“, erzählt Andrea Kalbe. Ein großer Verdienst des Trainerteams mit Laura Weber, Oliver Mutert und Arne Carl in den Vorbereitungslehrgängen, die unter der Leitung von Immo Müller über das Jahr  verteilt immer wieder stattfinden.

„Man sieht einfach, wie gut wir vorbereitet sind. Man sieht aber auch, wie gut die Arbeit an der Basis, also in den Regionen inzwischen funktioniert“, so kalbe. Sie sieht einen großen Teil des immer wiederkehrenden Erfolgs in dieser Altersklasse in den frühen Sichtungen durch Eckhard Mittelstaedt, dem Leiter des dezentralen Trainings, und den Turnieren der Orange und Green Cup Serie.