Der TNB-Vereinspokal startet im Juli

Alle Fragen werden hier im Erklärvideo beantwortet. 

Es gibt ein neues Spielformat im TNB: Ab Juli startet mit dem TNB-Vereinspokal ein komplett neues Angebot für die Vereine in Niedersachsen und Bremen und vor allem für Spielerinnen und Spieler, die den mannschaftlichen Wettbewerb lieben.

„Neue Spielformen zu erarbeiten, gehört zu den strategischen Zielen im TNB“, erläutert Vizepräsident Mannschafts-/Wettkampfsport Jörg Kutkowski. Und gerade in diesem Sommer ist die Schaffung eines zusätzlichen Angebotes mit einem hohen Identifikationsgrad mit dem Verein wichtig.“ Denn: Um Auf- und Abstieg geht es bei den Punktspielen in diesem Sommer schließlich nicht. Für genau jene, denen nun ein Anreiz fehlt, gibt es jetzt den TNB-Vereinspokal. Es geht um den Gesamtsieg für den eigenen Verein und dazu um Preise im Gesamtwert von über 16.000 Euro.

Gemeinschaftsformat von TNB, WTV und Tennis-Point

Gemeinsam mit TNB-Premiumpartner Tennis-Point und dem Westfälischen Tennis-Verband (WTV) wurde in den vergangenen Wochen dieses neue und in Deutschland wahrscheinlich einzigartige Format erarbeitet. „Uns ist bewusst, dass in vielen Mannschaften diskutiert wurde, ob man nun am Punktspielbetrieb teilnehmen soll oder nicht“, erklärt TNB-Präsident Raik Packeiser. „Und mit Sicherheit gab es Mannschaften, die abgemeldet haben, obwohl ein Teil der Spieler gerne dabei gewesen wäre. Ihnen bieten wir nun eine neue Plattform, denn wir wissen, dass die Spiele in einem Team für den Verein das Herzstück des Sports im TNB sind.“

Team- und Vereinschallenge – perspektivischer Ausbau

Und man kann mehr gewinnen, als die eigene Konkurrenz – das ist die Teamchallenge. Es werden überdies Punkte ausgeschüttet für gemeldete Mannschaften, Siege in der Haupt- und Nebenrunde und auch für besonders deutliche Gewinne. Sämtliche Punkte werden auf dem Vereinskonto addiert und durch die gemeldeten Mannschaften geteilt. Der Verein mit den meisten Punkten ist Sieger der Vereinschallenge – und auch hier winken attraktive Preise.

Nach der Premiere in diesem durchaus als außergewöhnlich zu bezeichnenden Sommer soll der TNB-Vereinspokal langfristig etabliert werden. „Perspektivisch soll der Pokal in Kombination mit weiteren Anreizen in den nächsten Jahren das Vereinsleben aktivieren mit gleichzeitigem Fokus auf die Nachhaltigkeit“, betont Packeiser. Als Beispiel nennt er die ebenfalls frisch aus der Taufe gehobenen Ballsammelboxen von Tennis-Point.

„Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“

Es ist eines der berühmtesten Zitate des Fußballs, genauer gesagt von Otto Rehagel: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.“ „Wir sind gespannt, ob das auch im Tennis gilt“, freut sich Kutkowski auf das neue Format. Im Mittelpunkt stehen jedenfalls einfach umsetzbare, kurze und neue Wettbewerbserfahrungen für alle Spieler und LK-Jäger. „Der Pokal bietet eine tolle Gelegenheit, eine andere Spielform auszuprobieren und das Vereinsleben unter der Woche zu stärken und zu beleben. Teams können altersübergreifend an den Start gehen und messen sich gegen neue Gegner aus anderen Vereinen“, erläutert er.

Allen Vereinen im TNB werden die wichtigsten Materialien wie Plakate und Flyer zugesendet.

Die wichtigsten Infos des TNB-Vereinspokals

  • Konkurrenzen: Damen, Damen Ü 50, Herren und Herren Ü 50
  • Gespielt wird im K.o.-System mit Nebenrunde (Minimum zwei Spiele pro Team)
  • Die Spieltage liegen in der Woche
  • Zeitraum: Mitte Juli bis Mitte September
  • Jeder Verein kann pro ausgeschriebener Konkurrenz eine oder mehrere Mannschaften zum Pokalwettbewerb melden.
  • Für den Einsatz in den Pokalspielen sind alle Spieler/-innen berechtigt, die für diesen Verein lizenziert sind.
  • Teilnahmeberechtigt in den Klassen D00 (Damen Offen) und M00 (Herren Offen) sind Spielerinnen und Spieler, die bis zum 31.12. des Veranstaltungsjahres das 16. Lebensjahr vollendet haben.
  • In jeder Pokalrunde darf ein Spieler/eine Spielerin ausschließlich für eine gemeldete Mannschaft antreten. Das Spielen in zwei Mannschaften in derselben Pokalrunde ist somit ausgeschlossen.
  • Pro Begegnung werden zwei Einzel und ein Doppel gespielt
  • Einzel und Doppel werden zeitgleich, also parallel, ausgetragen
  • Der dritte Satz wird im Match-Tiebreak entschieden
  • Ein Team besteht am Spieltag aus vier Personen. Dabei hat jeder  Spieler nur einen Einsatz, entweder im Einzel oder Doppel
  • Eine Mannschaft muss mit mindestens drei spielberechtigten Spielern antreten. Ansonsten gilt sie als nicht angetreten. Erscheint eine Mannschaft nur mit drei spielberechtigten Spielern, so entscheidet die vollzählig anwesende Mannschaft, welche Matches ausgetragen werden: Entweder zwei Einzel oder ein Einzel und ein Doppel
  • Treten beide Mannschaften nicht vollzählig an, entscheidet die Heimmannschaft
  • Der Verlierer der ersten Runde nimmt an der Nebenrunde teil
  • Der Verlierer der weiteren Pokalbegegnungen scheidet aus
  • Einzel-Matches sind LK-relevant
  • Dauer eines Spieltages circa zwei Stunden
  • Insgesamt soll es zwölf Konkurrenzen mit LK-Abstufungen für Damen, Herren, Damen 50 und Herren 50 geben
  • Der Wettbewerb wird über nuliga abgewickelt
  • Die Meldephase läuft bereits und endet am 12.07.2020.

Die Durchführungsbestimmungen und weitere Informationen finden Sie hier.